Was wollen wir?

Die Gründungsidee der Sachverständigen lag darin, nach zahlreichen Erfahrungen mit MAJOR BLADE DAMAGES latente Schadenserien einzudämmen, nach deren Ursachen zu suchen und phänomenologische Kategorien zu beschreiben. Sie stützen sich dabei auf die Definition der Schadensklassen des Sachverständigenbeirats des Bundesverbands WindEnergie e.V.

Grundlage und Alleinstellungsmerkmal der HMS ist die Erfahrung aus der Luftfahrt in Konstruktion, Dimensionierung, FEM Simulation, versuchstechnische Nachweisführung, Musterzulassung und Typenzertifizierung, Bauweisen und Fertigungstechnologien und über Jahrzehnte gesammelte unabhängige Großschadensbegutachtung für Anlagenhersteller, Versicherungen und Betreiber.

Die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte des Vereins haben sich im Sinne eines Incubators für Nachhaltige Technologien weiter entwickelt und reichen heute weit über die Bereiche AVIATION und WIND ENERGIE hinaus.

Sonntag, 18. Januar 2026

Ist Saharastaub in der Luft gefährlich?

Basierend auf den Screenshots von [wetteronline.de](http://wetteronline.de) kann ich folgende Informationen über Saharastaub in Europa geben:

Zusammensetzung und Ausmaß

Bestandteile des Saharastaubs:

- Hauptsächlich Quarzkörner (5-10 Mikrometer Durchmesser)
- Eisenhaltige Mineralien (verleihen die gelb-rötliche Färbung)
- Spurenelemente: Phosphor, Magnesium und Kalzium
- Tone, Geothit, Gips und fossilierte Algen

Transport nach Europa:
Der Staub wird durch spezifische Wetterlagen transportiert:

- Bei Tiefdruckgebieten nahe der nordafrikanischen Küste
- Durch den “Schirokko” - einen Wüstenwind aus West bis Südost
- Besonders bei großen Temperaturunterschieden zwischen Südeuropa und der Sahara
- Hauptsächlich im Frühjahr und Herbst

Belastung in Europa

Konzentrationen:
Im März 2022 wurden in Spanien die schlechtesten Luftqualitätswerte weltweit gemessen. In Teilen Spaniens erreichten die Feinstaubwerte:

- Bis zu 1.000 Mikrogramm pro Kubikmeter (in extremen Fällen sogar 20-fach erhöhte Partikelkonzentrationen)
- EU-Tagesgrenzwert: 50 Mikrogramm pro Kubikmeter

In Deutschland:

- Saharastaub trägt etwa ein Viertel zur gesamten Aerosol-Massenkonzentration im Hochgebirge bei
- In Norddeutschland: kaum nennenswerte Anteile
- Südbayern und Alpenregionen: besonders betroffen im Frühjahr und Sommer

Gesundheitliche Auswirkungen

Bei Konzentrationen über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter:

- Reizung der Atemwege
- Verstärkung von Allergiesymptomen
- Brennende Augen
- Zusätzliche Belastung für Allergiker
- Sichtweite kann auf unter einen Kilometer sinken

Besondere Merkmale:
Die Partikelgröße ist entscheidend - bei ferntransportiertem Staub liegt sie meist bei 1-5 Mikrometern, was das Eindringen in die Atemwege erleichtert.

Ökologische Bedeutung

Trotz der gesundheitlichen Bedenken hat Saharastaub auch positive Effekte:

- Nährstoffversorgung für Phytoplankton im Atlantik
- Düngung der Regenwaldböden am Amazonas
- Etwa eine Milliarde Tonnen werden jährlich verblasen

Die Intensität und Häufigkeit solcher Ereignisse können durch atmosphärische Bedingungen stark variieren.​​​​​​​​​​​​​​​​

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